Die AGB

AGB’s:

 

  1.   Mietpreise

Es gelten die Preise der jeweils gültigen Preisliste

 

  1. Berechnung

Bei Fahrzeugrücknahme vor Ablauf der vereinbarten Mietzeit ist der volle Mietpreis zu zahlen. Bei verspäteter Rückgabe werden für jede angefangene Stunde, die über die vereinbarte Zeit hinausgeht, 15,00 Euro bis max. zur Höhe vom Tagesmietpreis berechnet.

 

  1. Zahlungsweise

Der Mieter ist verpflichtet, die Miete bei Abholung des Trike in bar zu bezahlen.

 

  1. Kaution

Bei Übergabe muss eine Kaution in Höhe von 300,00 Euro hinterlegt werden.

 

  1. Reservierung und Rücktritt

Sie können Ihr Trike persönlich, schriftlich, oder per E-Mail buchen. Der Mietvertrag kommt mit dem Zugang der schriftlichen oder elektronischen Reservierungsbestätigung durch den Vermieter zustande. Bei Rücktritt vom Vertrag bis 8 Tage vor Mietbeginn wird kein, ab dem 7. – 0 Tag vor Abholung 75% des Mietpreises fällig.

  1.   Übergabe / Rückgabe

Die Abholung und Rückgabe der Fahrzeuge erfolgt nur zu den im Mietvertrag angegebenen Zeiten. Die Fahrzeuge werden in gereinigtem Zustand und vollgetankt übergeben und sind vollgetankt zurückzugeben. Durch die Unterzeichnung erkennt der Mieter den vertragsgemäßen Zustand des Fahrzeugs an.

 

  1. Berechtigte Fahrer

Das Mindestalter des Mieters bzw. des berechtigten Fahrers muss 20 Jahre betragen. Ferner muss der Mieter bzw. der berechtigte Fahrer zwei Jahre im Besitz des Führerscheins Kl. B (alte Klasse III) sein. Das Fahrzeug darf nur vom Mieter selbst und dem im Mietvertrag angegebenen Fahrer benutzt werden. Ein Verstoß dagegen führt in jedem Fall zum Verlust des Versicherungsschutzes und der Hauptmieter ist in diesem Fall in der persönlichen Haftung. Der Mieter ist verpflichtet Namen und Anschrift aller Fahrer des Fahrzeugs bekannt zu geben, soweit diese nicht im Mietvertrag selbst genannt sind. Die Fahrer sind Erfüllungsgehilfen des Mieters.

 

  1. Verbotene Nutzung

Der Mieter ist verpflichtet, das ihm überlassene Trike mit der gebotenen Sorgfalt und Umsicht zu behandeln. Vollgasfahrten und übermäßige Belastungen für das Fahrzeug sind zu vermeiden. Dem Mieter ist untersagt, das Fahrzeug zu verwenden:

  1. Zur Beteiligung an motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests
  2. Zur Beförderung von explosiven, leicht entzündlichen, giftigen, radioaktiven oder sonst gefährlichen Stoffen
  3. Zur Begehung von Zoll- und sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatortes mit Strafe bedroht sind.
  4. Zur Weitervermietung und Verleihung
  5. Zur Beförderung von Kindern unter 10 Jahren
  6. Auslandsfahrten

Grundsätzlich sind Auslandsfahrten möglich, jedoch nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch den Vermieter.

 

  1. Reparaturen

Reparaturen, die notwendig werden um die Betriebssicherheit des Fahrzeuges zu gewährleisten, dürfen durch den Mieter bis zu einem Betrag in Höhe von 50,00  Euro nach Rücksprache sofort durchgeführt werden. Die Reparaturkosten trägt der Vermieter gegen Vorlage der entsprechenden Belege, soweit der Mieter nicht für den Schaden haftet (siehe 13). Bei Hinweisen auf technische Probleme ist die Fahrt unverzüglich zu unterbrechen und der Vermieter zu informieren, andernfalls haftet im Fall von dadurch verursachte Folgeschäden der Mieter.

 

  1. Verhalten bei Unfällen, Beschädigungen und Diebstahl

Der Mieter hat nach einem Unfall sofort den Vermieter zu verständigen, außerdem die Polizei, wenn dies zur Feststellung des Verschuldens des Fahrers notwendig ist, wenn Personen verletzt wurden oder der voraussichtliche Schaden EUR 500 übersteigt, sofern nicht anders die erforderlichen Feststellungen getroffen werden können. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Brand-, Entwendungs- und Wildschäden sind vom Mieter sowohl dem Vermieter als auch der Polizei anzuzeigen. Der Mieter hat dem Vermieter spätestens am Tag dem Unfall, bei geringfügigem Schaden bei Rückkehr, einen ausführlichen Bericht unter Vorlage einer Skizze zu erstatten. Der Unfallbericht muss insbesondere Namen und Anschrift der beteiligten Personen und etwaiger Zeugen, sowie das amtliche Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge enthalten. Wird der Bericht nicht vorgelegt, muss von einer schuldhaften Verantwortung des Mieters ausgegangen werden. Die Kaution wird stets bis zur vollständigen Klärung des Unfalls einbehalten. Der Mieter haftet in jedem Fall bis zur Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung, auch und gerade im Falle einer unklaren Haftungssituation. Die Beweislast trägt der Mieter

 

  1. Versicherungsschutz

Das Fahrzeug ist gemäß den jeweils geltenden Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung (AKB) wie folgt versichert: Teilkasko, Haftplicht mit 500/150 € Selbstbeteiligung gemäß der Vereinbarung im Mietvertrag (siehe Mietvertrag)

 

  1. Haftung des Mieters

Im Fall eines Schadens haftet der Mieter zunächst in der Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung und die Kaution wird einbehalten.

Der Mieter haftet für Unfallschäden unbeschränkt, sofern er den Schaden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat oder der Schaden durch alkohol-, Medikamente- oder drogenbedingte Fahruntauglichkeit entstanden ist. Hat der Mieter Unfallflucht begangen oder seine Pflichten gemäß Ziffer 8 dieser Bedingungen verletzt, so haftet er ebenfalls unbegrenzt.

Der Mieter haftet im Übrigen voll für alle Schäden die bei der Benutzung durch einen nicht berechtigten Fahrer (Ziffer 7) oder zu verbotenem Zweck (Ziffer 8) durch das Ladegut oder durch unsachgemäße Behandlung des Fahrzeugs entstanden sind.

Bei Verstößen gegen in- oder ausländische Vorschriften haftet der Mieter für alle daraus entstehenden Folgekosten (z.B. Beschlagnahmung).  Im Falle einer Beschlagnahmung des Fahrzeugs haftet der Mieter wie wenn er es bis zur tatsächlichen Rückgabe gemietet hätte für den gesamten Zeitraum in voller Höhe.

Im Übrigen bleibt es bei der gesetzlichen Haftung.

 

  1. Haftung des Vermieters

Für durch die Versicherung nicht gedeckten Schäden beschränkt sich die Haftung des Vermieters bei Sach- und Personenschäden auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Der Vermieter ist nicht zur Verwahrung von Gegenständen verpflichtet, die der Mieter im Fahrzeug zurücklässt.

 

  1. Datenschutzklausel

Der Vermieter wird ermächtigt, die zur Durchführung eines Mietverhältnisses erforderlichen allgemeinen Vertrags-/Abrechnungs- und Leistungsdaten in Datenbanken zu speichern und zu verwerten.

 

  1. Gerichtsstand ist Mayen 
  2. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Vermietbedingungen unwirksam sein oder werden, so hat dies auf die Rechtswirksamkeit der übrigen Punkte keinen Einfluss. Die unwirksamen Bestimmungen müssen so umgedeutet werden, dass ihr Zweck in wirksamer Weise erfüllt werden kann.